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Evaluation Pilotprojekt Realklasse

Nach rund einem Jahr Arbeit und Erfahrung mit der Realklasse im Notkerschulhaus hat die Arbeitsgruppe Pilot Real eine Zwischenevaluation durchgeführt. Die Projektgruppe ist daran interessiert, detaillierte Rückmeldungen aus der Perspektive der verschiedenen Beteiligten zu erhalten, um Rückschlüsse für die weitere Steuerung des Projekts zu ziehen. Im Folgenden werden die Kernaussagen der Befragungsgruppen zusammengefasst.

Realschülerinnen/Realschüler

Sie fühlen sich an der flade integriert. Der Kontakt zu den Schülerinnen/Schüler der Sekundarklassen wird als «normal und entspannt» erlebt. Es wird geschätzt, dass Kontakte aus der Primarschule weiter gepflegt werden können. Das Klima an der flade wird sehr geschätzt. Die Schülerinnen/Schüler erleben es als Entlastung, dass der Leistungsdruck in der Real nicht so erdrückend ist.

Sekundarschülerinnen/Sekundarschüler
Sie fühlen sich an der flade sehr wohl und gut aufgehoben. Die Realklasse nehmen sie als Chance für alle wahr. Für sie macht es kaum einen Unterschied, ob jemand die Real oder die Sek besucht. 

Reallehrpersonen
Der Kontakt zwischen Sek und Real wird als unverkrampft wahrgenommen. Es gibt keine klaren Trennlinien. Die Integration aller Schülerinnen und Schüler erfolgt unaufgeregt und selbstverständlich. Für das Unterrichten in der Realklasse braucht es ein anderes Repertoire als in der Sek. Grundsätzlich wird der Unterricht in der Real als gewinnbringend für die Lehrperson betrachtet.

Seklehrpersonen
Das Klima an der Schule hat sich kaum verändert. Es wurden keine Vorkommnisse beobachtet, die aufgrund von Spannungen zwischen Sek und Real entstanden wären.

Eltern
Positiv wird bewertet, dass alle Kinder im gleichen Schulhaus aufgenommen werden können, dass es keine Inselbildung gibt, dass Sek und Real gleich behandelt werden, dass alle von einer guten Schule profitieren können.

Wichtig ist den Eltern mit Blick auf die Zukunft, dass die vermittelten Werte und der gute soziale Umgang erhalten bleiben, dass die flade offen, beweglich und entwicklungsfreudig bleibt, dass weiterhin am guten Ruf gearbeitet wird.

 

Aus allen Rückmeldungen und nach detaillierter Besprechung hat die Projektgruppe folgende Folgerungen für die Weiterarbeit formuliert:

- Schulhauskultur pflegen und weiter entwickeln (regelmässig thematisieren)
- Neue Lehrpersonen sorgfältig einführen (Schulhauskultur)
- Know-how und Erfahrung aus dem Pilot weitergeben (Kloster Gallus Notker)

Insgesamt darf gesagt werden, dass wir auf einem guten Weg voranschreiten. Das Konzept hat sich bisher bewährt. Mit den gewonnen Erkenntnissen im Rücken packen wir die zweite Phase des Projekts zuversichtlich und mutig an.

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