Willkommen bei der flade.

Wo früher Mönche das Beten lernten, «predigen» wir heute das Einmaleins der modernen Gesellschaft. Mit leistungsorientierten Lernzielen und christlichen Werten, die das respektvolle Zusammenleben fördern.


Das ist aktueller denn je. Genau wie unser Konzept mit drei Schulhäusern, in denen wir Mädchen und Jungs getrennt oder gemischt unterrichten. So gehen wir auf die geschlechterspezifische Entwicklung ein. Und bereiten die Jugendlichen auf den Berufsalltag vor. Ob sie dabei zu ihrem Glauben finden? Das sei jeder und jedem selbst überlassen

 

Sehr gutes Ergebnis der Elternbefragung an der flade

Die Einschätzung der Eltern zeigt eine hohe Gesamtzufriedenheit und bestätigt den guten Ruf der Schule. Lehrerinnen, Lehrer, Schulleitungspersonen und die Schulbehörde sind erfreut über die sehr positiven Ergebnisse für alle flade Schulhäuser.

Die Pädagogische Hochschule St. Gallen (PHSG) führte an der flade eine Elternbefragung durch. Die Eltern hatten die Möglichkeit, mit einem Fragebogen ihre Meinung über die Schule mitzuteilen. Zudem wurde in jedem Schulhaus der flade ein Gruppeninterview mit zufällig ausgewählten Eltern durchgeführt. Am 4. April 2016 stellte Judith Pekarek, PHSG, Leiterin der Elternumfrage die Ergebnisse interessierten Eltern vor.
355 Eltern füllten den Fragebogen aus, was mit 58.4% gemäss PHSG einer hohen Rücklaufquote entspricht.
Wir danken der PHSG unter der Leitung von Judith Pekarek herzlich für die professionelle Durchführung der Umfrage und allen Eltern für ihre Rückmeldung.

Ziele der Befragung
Die Umfrage dient als Standortbestimmung bezüglich Qualitätsleitsätzen der flade, gibt Aufschluss über die Zufriedenheit der Eltern mit der flade, schafft Steuerungswissen und gibt Entwicklungshinweise.

Inhalte der Befragung
Qualitätsbereiche der Schule (Schulgemeinschaft, Klassenklima, Beziehungen zwischen verschiedenen Akteuren, Infrastruktur, Schule und Elternhaus), Qualitätsleitsätze (Wichtigkeit und Erfüllung, Umsetzungsmassnahmen in den drei Schulhäusern) und Gesamtbeurteilung (Gesamtzufriedenheit, Stärken und Entwicklungsfelder)

Die flade zeichnet sich durch ein angenehmes Schul- und Klassenklima zwischen den Beteiligten und einem respektvollen Umgang untereinander aus. Die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und der Schulleitung, die auch schwierige Situationen gewinnbringend lösen, schätzen die Eltern sehr. Die Schülerinnen und Schüler lernen viel und werden sorgfältig auf weiterführende Schulen und die Berufslehren vorbereitet. Die Leistungsanforderungen sind hoch und insgesamt angemessen. Die Jugendlichen lernen selbstständig zu arbeiten und werden in ihren Fähigkeiten und Interessen individuell gefördert. Als Chance betrachten die Eltern die geschlechtergetrennte Oberstufe.

Da alle Ergebnisse im guten und sehr guten Bereich liegen, besteht kein Handlungsbedarf für sofortige Massnahmen. Die ausgezeichneten Resultate sind Verpflichtung und Anreiz, der hohen Qualität der flade Sorge zu tragen und sie weiterzuentwickeln. Es ist selbstverständlich, dass die von der PHSG vorgeschlagenen Empfehlungen für die Weiterarbeit in schulische Projekte einfliessen werden.

Elternbefragung flade

In diesem Schuljahr führte die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) an der flade eine Elternbefragung durch. Die Eltern hatten die Möglichkeit, mit einem Fragebogen ihre Meinung über die Schule mitzuteilen. Zudem wurde in jedem Schulhaus der flade ein Gruppeninterview mit zufällig ausgewählten Eltern durchgeführt.

Gerne möchten wie Sie darauf aufmerksam machen, dass die Ergebnisse der Befragung am 4. April 2016, 19.00 Uhr von Judith Pekarek von der PHSG vorgestellt werden. Die Eltern der flade Schülerinnen und Schüler werden Mitte März schriftlich eingeladen.

«flade» erarbeitet Oberstufen-Konzept

Die Katholische Kantonssekundarschule flade erarbeitet ein Konzept für eine «Oberstufe flade». Der Schulrat hat dafür eine Projektgruppe eingesetzt, die ihre Arbeit aufgenommen hat.

Den Auftrag, das Oberstufenkonzept zu erarbeiten, hat der flade Schulrat vom Administrationsrat des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen als Träger der Schule erhalten. «Das Konzept ist die Grundlage für uns, die bestehende Sekundarschule zu einer Oberstufe weiterzuentwickeln und ein Angebot für Realschülerinnen und -schüler zu schaffen.», hält Margrit Stadler-Egli, Präsidentin des Schulrates, fest. Und sie betont: «Mit dieser Absicht sind wir auch 2014 schon in die Gespräche mit der Stadt zur flade Zukunft gegangen.» Parallel zur Projektarbeit werden jetzt auf der Ebene des Administrationsrates die Verhandlungen zu Finanzierung und Rahmenbedingungen mit dem Stadtrat wieder aufgenommen.

Breit abgestützte Projektgruppe

Die eingesetzte Projektgruppe, der Mitglieder des Schulrates ebenso angehören wie die Schulleiterin und die Schulleiter sowie Lehrpersonen aller drei Schulhäuser, wird durch eine externe Beraterin mit grosser Erfahrung in Schulentwicklung begleitet. Die Gruppe erarbeitet das Konzept, das die Struktur, die nötigen Ressourcen, die Unterstützungsangebote und fördernden Massnahmen enthält, die es für die Aufnahme von Realschülerinnen und Realschülern braucht.

Die Welt ist eine Scheibe

Abt Urban Federer referierte an der flade zum Thema „Christliche Schule als Chance“

Was bedeutet Bildung aus Sicht eines Benediktiners? Und warum glaubt Urban Federer, Abt des Klosters Einsiedeln im Jahr 2014, dass die Welt eine Scheibe ist? Rund eine Stunde lang folgten rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörern kürzlich dem Vortrag des Abtes im Musiksaal der flade. Hanspeter Trütsch, Bundesaus-Redaktionsleiter von SRF und ehemaliger flade-Schüler war Moderator der Fragerunde.

Die flade war einst eine Klosterschule. Seither hat sich viel verändert. „Ja, ich glaube dass die Welt heute eine Scheibe ist“, sagte der Abt. Was einst belächelt wurde als mittelalterliches Unwissen, sei heute in anderem Sinne eine technische Realität. Gemeint sind die Touch-screens von Handys oder Tablets, mit denen heute ein Grossteil der Bevölkerung fast ständig beschäftigt ist. „Keine Angst vor der Scheibe zu haben: das ist benediktinisch“, sagte Abt Urban. Zum benediktinischen Bildungsideal gehörte immer beides: der Einsatz modernster Technik und innovatives Denken. In St. Gallen hatte man nie Angst vor der Welt: Früher haben die Mönche ihre Ideen der Welt in wertvollen Handschriften niedergeschrieben, heute würden sie Ihr Wissen als App zugänglich machen! Auf dieser Scheibe spielt sich alles ab. Das ist Realität und Bildung muss immer auch die Realität im Auge haben. Darum dürfen wir keine Angst vor der Welt der Scheibe haben.

 

Benediktinischer Zugang

Der promovierte Germanist Urban Federer hat als Abt und Lehrer im Kloster Einsiedeln viel Erfahrung mit der Bildungsarbeit in einer christlichen Schule. Christlich gebildet sein, heisst nicht, dass Bildungsinhalte anders werden; 1+1 ergibt auch in einer christlichen Schule 2. Viel wichtiger ist für den Benediktiner die Frage, wie an einer Schule wie der flade mit Lerninhalten umgegangen wird. Den rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörern im Musiksaal der flade vermittelte er einen hochinteressanten, benediktinisch-mystischen Blick auf das Thema und auf das christliche Menschenbild.

 

Aus dem 14. Jahrhundert

Der Begriff Bildung findet sich zum ersten Mal beim Mystiker Meister Eckhart (1260–1328) als „bildunge“. „Bildung ist nichts Abgeschlossenes, ein alleiniges Anhäufen von Wissen“, betonte Urban Federer. „Bildung im ursprünglichen Sinn ist christlich, sie hilft allen Menschen, ihre Berufung zu entdecken, jenem Bild immer näher zu kommen, das Gott in uns gelegt hat – die Gottebenbildlichkeit“. Bei Meister Eckhart sei „bildunge“ ein lebenslanger Prozess, in dem der Mensch sich durch Gott formen lasse. „ Sie hat das Ziel, dass Gottes Bild, das in jeder menschlichen Seele verborgen ist, in uns aufleuchtet und in uns wiederhergestellt werden soll“, sagte der Benediktiner. Und das heisst? „Damit gibt die Bildung einem Menschen seine Würde, eine Würde, die uns göttlich macht, da der Mensch durch Bildung immer mehr zu dem wird, wozu er erschaffen wurde.“  Bildung kommt für Abt Urban von Gott her und das ist „entstressend“. Wir Menschen dürfen so gesehen alles geben, was möglich ist, aber die Vollendung erwarten wir von Gott.

 

Eigenständigkeit fördern

Gute christliche Bildung, so wünscht sich der Benediktiner, hilft Schülerinnen und Schüler eigenständige Personen zu werden, davor brauche eine Schule keine Angst zu haben. Anders als die Mächtigen dieser Welt die stets Angst hatten vor gebildeten Menschen, sie sind weniger manipulierbar. An der flade brauche auch niemand Angst vor dem Glauben haben. „Gott hilft uns, die Würde jedes Menschen zu entdecken“, betonte er noch einmal. „Alle Menschen, alle Schülerinnen und Schüler haben ihre je eigene Würde, die wir ihnen nicht alleine mit Noten und Zeugnissen geben können und dürfen“, fasste der Abt zusammen. „Vielmehr dürfen wir ihnen aus einer christlichen Sicht auf den Menschen heraus ein Urvertrauen auf ihre eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten geben.

Und speziell zur ehemaligen Klosterschule flade betonte er zur langen Tradition der Schule wie zum benediktinischen Ursprung: „Hier dürfen Sie Kraft sammeln, denn hier wurde schon immer Bildung gesammelt, verdaut, diskutiert und auf ein Ziel hin gelebt: auf Leben in Fülle.“ Viele im Saal teilten die Ansicht des Abtes:  „Wer einmal als Knabe im Klosterschulhaus zur Schule ging, wird eines Tages sagen: Wir spürten das Besondere des Ortes, hätten das aber nie so sagen können.“ Bildung sei in der Architektur dieses Hauses «Fleisch geworden» durch all die Jahrhunderte, in denen hier Schüler und Lehrer ein- und ausgegangen waren.

 

Ernst, witzig, unterhaltsam

„Ich höre den Politikerinnen und Politikern im Bundeshaus nicht so gut zu wie Ihnen“, sagte Hanspeter Trütsch schmunzelnd zu Beginn der anschliessenden Fragerunde. Ein spritziges hin und her von Fragen und Antworten begann und sorgte für den zweiten unterhaltsamen Teil des Abends. Der Moderator stellte fest, dass in der Präambel Bundes-, des Kantons- oder auch im Volksschulgesetz die christlich-humanistische Grundlage betont werde, dies oft vergessen gehe. Abt Urban schlug eine benediktinische Lösung vor: „Im Kloster lesen wir jeden Tag aus der Benediktsregel vor, damit niemand sagen kann, er kenne sie nicht“. Die Politiker könnten dasselbe mit der Präambel „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ tun. Auf die Frage, was das Schweizerkreuz für ihn bedeute antwortete der Abt schlagfertig: „Es muss für vieles herhalten und gar nicht alles ist christlich“. „Wie soll sich die flade in Zeiten der Sparrunden verkaufen?“, fragte der ehemalige Schüler Hanspeter Trütsch. „Eltern suchen mehr als gute Bildung, gute Bildung erhalten ihre Kinder auch in anderen Schulen“, sagte Abt Urban. „Dieses Mehr muss die Schule gut erklären und verkaufen“. Hin und her ging die Fragerunde, mal ernst, mal witzig und auf jeden Fall unterhaltsam und informativ zugleich. Das Duo Fernsehmann und Abt war, um es in heutigen Worten auszudrücken, ein dream-team.

Höher bewertet als Französisch

Neue Schulküche im Notker-Schulhaus am Mittwoch, 29. Oktober eingeweiht

„Hauswirtschaft ist ein Paradefach und wird in der zweiten Sekundarstufe in der Promotion höher bewertet als Französisch“, sagte Markus Honegger, Schulleiter der „gemischten flade“ anlässlich der Einweihung der neuen Schulküchen. Rund eine halbe Million Franken hatte das katholische Kollegium für dieses Projekt im Notkerschulhaus bewilligt, abgeschlossen wurden die Arbeiten leicht unter Budget

Bisher gab es im Notkerschulhaus lediglich ein viel zu kleines Kochstudio. Nun stehen zwei Schulküchen mit modernen Geräten und viel Platz zur Verfügung. Die rund 250 Schülerinnen und Schüler der „gemischten flade“ besuchen ab der 2. Sekundarstufe immerhin  vier Lektionen pro Woche das Fach Hauswirtschaft. Die Küchen stehen auch für Kochkurse oder Koch- und Backaktionen von Vereinen offen.

Das Sahnehäubchen

Administrationsrätin und flade-Schulratspräsidentin Margrit Stadler-Egli sprach von einem „Sahnehäubchen auf den Entscheid des Stadtparlamentes“. Dieses hatte sich am Vorabend der Einweihung dafür ausgesprochen, ab 2016 bis zum Ende des Schuljahres 2018/19 den bisherigen städtischen Schulgeld-Beitrag von jährlich knapp 2,6 Millionen Franken um zusätzlich maximal 1,7 Millionen pro Jahr aufzustocken. Unter den Gästen an der Einweihungsfeier waren unter anderen  Administrationsratspräsident Hans Wüst, Kollegienratspräsident Beda Hässig, diverse Administrationsräte und viele Lehrpersonen aller flade-Schulhäuser.

Für Leib und Seele

Pfarrer Josef Wirth segnete im Verlauf der Feier die Schulküche ein und alle, die hier lernen und lehren. Architekt Daniel Stauffacher sowie Administrationsrat Lothar Bandel, Baukommission, informierten über die Bauzeit, die mit sieben Wochen wie geplant kurz gehalten werden konnte. Wie es sich für eine Schulküchen-Einweihung gehört, waren alle zu einem Mittagsimbiss eingeladen.  Ganz nach dem vom Schulleiter zitierten Spruch von Winston Churchil, der bekanntlich einem feinen Essen nie abgeneigt war: „Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen“. (admini)

Vereinbarung über Finanzierung der flade getroffen

Der Stadtrat und der Katholische Konfessionsteil haben in einer ersten Verhandlungsrunde die zukünftige Finanzierung der flade vereinbart. Sie finden hier die entsprechende Medienmitteilung.

Petitionseingabe vom 21.6.13

Petition „Rettet die flade“ mit 13‘249 Unterschriften dem Kantonsrat überreicht.

Heute haben die Verantwortlichen zusammen mit über 600 Schülerinnen und Schülern und den Lehrpersonen die Unterschriften eingereicht. In nur 16 Tagen ist eine überwältigende Anzahl von 13‘249 Unterschriften zusammen gekommen. Mit dieser Petition wehrt sich der Schulverein gegen die Sparmassnahmen vom Kanton und die Streichung des Staatsbeitrages von 2 Mio. Franken an die flade. Unterschriften werden weiter gesammelt! Danke für Ihre Unterstützung.

Petition

Bildung – Jugend – Werte / Rettet unsere flade! Der Katholische Schulverein lanciert eine Petition mit dem Aufruf an den Kantonsrat, den Antrag zur Streichung der Kantonssubventionen von rund zwei Millionen Franken abzulehnen. Er bittet Sie um Unterstützung der Aktion. Helfen Sie mit, möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Den Petitionsbogen können Sie hier als PDF herunterladen. Bitte senden Sie bis 20. Juni 2013 den Unterschriftenbogen an den Schulverein zurück. Herzlichen Dank! Petitionsbogen - Rettet unsere flade!

Die Unterschriftensammlung beginnt. Bischof Markus Büchel setzt als einer der Ersten seine Unterschrift auf den Petitionsbogen.

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